Samstag, 23. Juli 2016

Türorganizer

Meiner Meinung nach gibt es Dinge, die die Welt nicht wirklich braucht. Dazu gehören zum Beispiel Türorganizer. 
Trotzdem wollte ich einmal so ein Ding herstellen, vor allem hat es mir das große Loch angetan. Ich habe streng nach der Anleitung genäht, die ich diesmal - oh Wunder - sogar komplett verstanden habe. Das Teilchen ist recht hübsch geworden, auch die Stoffe gefallen mir hier.
Es hing nur fürs Foto an der Tür, dann habe ich es gleich wieder weg gepackt, nein, so etwas wird in diesen Haushalt nicht einziehen. Vielleicht kann es ja irgendwann einmal jemand brauchen, der ohne so etwas nicht mehr leben kann. Ansonsten hebe ich es als Kuriosität auf.
Löcher nähen kann ich jetzt jedenfalls!

Freitag, 22. Juli 2016

Geburtstagsdecke für die Tochter

Zu ihrem heurigen runden Geburtstag durfte sich Tochterkind aus meiner UFO-Kiste ein Top aussuchen. 
Da der Geburtstagsmarathon vorbei ist, kann ich den fertigen Quilt nun endlich her zeigen. Ich habe ihn im Mai zum Quilten nach Znaim gebracht und Ende Juni abgeholt. Frau Jitka hat ein, wie ich finde, sehr schönes "Allover"-Quilting gemacht, das man leider auf den Fotos nicht sieht.
Die Rückseite ist ein blau/weiß gestreifter Stoff, der wunderbar dazu passt.
Es ist kein Sampler, wie man vielleicht glauben möchte, jeder Block ist aus den gleichen Teilen zusammen gesetzt, nur durch die verschiedenen Stoffe ergibt sich die unterschiedliche Wirkung. Das Blockmuster heißt "Indianapolis" und ich habe es in einem alten Heft gefunden. Sämtliche Teile sind mittels Schablonen gezeichnet und mit der Schere ausgeschnitten. Das Top lag mehr als 10 Jahre in meiner UFO-Kiste. Nun hat es seine Bestimmung gefunden.
Die Freude war groß und ich konnte den Quilt bei wunderbarem Sommerwetter im Garten und am Teich etwas in Szene setzen.





Donnerstag, 21. Juli 2016

Noch ein paar Fotos unseres Urlaubsquartiers

Weil ich darum gebeten worden bin, stelle ich hier noch ein paar Fotos unseres tollen, alten Urlaubsdomizils ein.









Samstag, 16. Juli 2016

Urlaubssplitter

Wir sind in diesem Sommer unserem Urlaubsort Altaussee, den wir schon Jahrzehnte besuchen, untreu geworden.
Von einer lieben Freundin sind wir in die Wachau eingeladen worden. Sie besitzt dort ein uraltes Haus ganz nahe der Donau. Dieses wirkt mit seiner ebenfalls sehr alten Einrichtung und den vielen alten bäuerlichen Geräten wie ein Heimatmuseum. Da ich in meiner Kindheit die meisten Ferien in einem solchen verbracht habe, waren mir alle diese Dinge sehr vertraut.
Da die Freundin schon gegen achtzig geht und bereits zwei neue Hüften hat, kann sie in Haus und Hof nicht mehr so viel machen. Da mit schöner Regelmäßigkeit fast jedes Hochwasser der Donau ihren Keller überspült, kann man sich vorstellen, wie danach alles aussieht.
Diese Sachen stehen nun seit vielen Jahren in schlimmem Zustand, voll mit Schlamm aus der Donau, herum. Wir haben uns ihrer angenommen und all das bäuerliche Gerät mit viel Wasser gereinigt, aussortiert und wieder neu aufgestellt. Der tollste Fund, den wir gemacht haben, waren 13 Kanonenkugeln aus den Franzosenkriegen (Schlacht von Loiben im November 1805), die unsere Freundin schon lange vermisst hatte.
Es gab aber auch viele Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung.

Dürnstein

Mohnfelder in Armschlag

Unser Domizil















Sonntag, 10. Juli 2016

Jeans-Shopper zum 40. Geburtstag

Heute waren wir zu einem 40. Geburtstag eingeladen. Es war eine Überraschungsparty für das Geburtstagskind. Ich kenne die junge Frau seit ihrem ersten Lebenstag, denn ihre Mutter und ich lagen fast nebeneinander im Kreißsaal bei der Geburt unserer Töchter.
Es hat mich sehr gefreut, dass wir zu diesem Geburtstag eingeladen wurden, aber da ich wenig über das Geburtstagskind weiß, da nur ein loser Kontakt besteht, konnte ich mich lange nicht für ein Geschenk entscheiden.
Letztlich habe ich einen Shopper aus Jeans-Stoff genäht, denn bei drei Kindern gibt es sicher immer wieder eine Menge mitzuschleppen.
Ein Foto einer solchen Tasche habe ich einmal in einem Heft gesehen.
Gesagt, getan! Hier kommt die Tasche für den etwas größeren Einkauf. Der Retrostoff mit Stiefmütterchen in den Streifen und Futter stammt aus den Beständen meiner Mutter. Diesmal gibt es Ledergriffe für das angenehme Tragen.

Sie gefällt mir, ich glaube ich nähe auch noch so eine für mich!

Mittwoch, 29. Juni 2016

Sommerliches Kissen für den Garten

Wieder einmal wußte ich nicht so recht, was ich nähen soll, aber nähen wollte ich unbedingt etwas. Da fiel mir beim Öffnen meines Stofflagers im Gartenhäuschen ein Säckchen mit gleichseitigen Dreiecken in die Hände. Ich hatte sie für diese Taschen in größeren Mengen zugeschnitten und ein paar in diesen hellen Tönen, die wohl nicht gepasst haben, sind übrig geblieben.
Wegwerfen wollte ich die Stücke nicht, sondern habe begonnen, sie zusammen zu nähen. Heraus gekommen ist eine rechteckige Kissenplatte, aus der ich ein sommerliches Kissen für den Garten genäht habe. Den Rückseitenstoff habe ich letzte Woche in Znaim bei einem Stand am Hauptplatz für kleines Geld gekauft. Das Kissen ist zwar nicht ganz mein Stil, aber ich finde, es wirkt recht frisch für den Sommer draußen.

Montag, 27. Juni 2016

Handytäschchen zum Umhängen

Für eine sehr liebe Freundin, eine alte Dame, habe ich dieses Handytäschchen zum Umhängen genäht. Sie war voriges Jahr im Bad schwer gestürzt und hatte natürlich kein Telefon dabei. Nun kann sie es immer bei sich tragen. Hoffentlich macht sie das auch! 
Da mit sie es auch immer findet, habe ich rote Stoffe gewählt.



Sonntag, 26. Juni 2016

Mäuse, Mäuse, Mäuse

Ach Gott, so lange nichts gepostet! Ich bin doch wirklich blogfaul geworden!
Trotzdem war ich in der Zwischenzeit nicht untätig. Immer wieder durchforste ich meine vielen Patchwork und Quilthefte und -bücher nach originellen Dingen für den Weihnachtsmarkt.
Diesmal bin ich in einem Patchworkheft aus dem Jahr 2012 fündig geworden. Hier gab es Lavendelmäuse zu nähen. Da ich aus dem Vorjahr noch eine große Menge an bereits abgerebeltem Lavendel hatte, begann ich zu nähen und die fertigen Mäuse mit Lavendel und etwas Füllwatte zu stopfen. 
Als die erste Dose leer war und noch 8 Mäuse auf den letzten Schliff warteten, kam das böse Erwachen. Der gesamte Lavendel in den anderen Dosen war schimmelig geworden. So ein Pech!!
Also stockte die Produktion abrupt, denn ich musste mich erst wieder um neuen Lavendel umsehen. Mittlerweile habe ich schon wieder einige Sträuße zum Trocknen hier.
Die 8 ungestopften Mäuse müssen nun noch ein wenig warten, bis ihr Bäuchlein gefüllt wird.
Die rechte Maus mit den Punkten hat Freundin Lisi genäht,
die just am "Mäusenähtag" bei mir zum Nähen war.
Zwei der noch "augenlosen" Mäuse haben mich schon wieder verlassen.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Nackenknochen - mal gedreht.

Von einer lieben PW Freundin bekam ich einen Link zu dieser Seite. Ich hatte ja schon mehrere Nackenknochen genäht, aber dieser ist doch etwas anders, da er vier Teile hat und dadurch, dass die Teile asymmetrisch sind, eine Drehung der Stoffe aufweist. Das gefällt mir sehr gut.
Sofort habe ich den Schnitt ausgedruckt - die Anleitung natürlich nur überflogen - und die Teile ausgeschnitten. Man muss ein bisschen kleben, dann konnte ich schon ans Zuschneiden gehen. Es sind drei Schnittteile (statt vier, wie ich glaubte auf den Fotos zu erkennen) und jeder dieser Teile soll 4mal zugeschnitten werden. Jetzt sollte der Knochen plötzlich 12 Teile haben? Das kam mir etwas "spanisch" vor. Da auf dem Schnitt vermerkt ist, dass man jedes Teil einzeln zuschneiden soll, weil es sonst nicht passt, habe ich mich sehr darauf konzentriert. Als ich 12 Teile aus Stoff, noch dazu in so komischen Größen vor mir liegen hatte, kam mir das schon sehr eigenartig vor und ich befragte oben erwähnte Freundin, was da los sein könnte. In dem Moment, als ich die Frage abgeschickt hatte, fiel mein Blick nach rechts und ich sah, dass auf den Schnitten "mini, midi und maxi" vermerkt war. Vor lauter Konzentration wegen der Asymmetrie und meinem eingeschränkten Gesichtsfeld war mir dieser Aufdruck entgangen.
Da ich nun drei verschieden große Nackenknochen zugeschnitten hatte, habe ich auch drei Stück genäht. Und wieder einmal zeigten sie sich als "Vliesfresser". Ich musste doch tatsächlich zu K*KA gehen, um neues Füllmaterial zu besorgen. Aber nun sind sie fertig und da einer bei mir bleibt, habe ich jetzt zwei nette Geschenke so ganz nebenbei genäht.
Wenn man die Zeichen vom Schnitt beim Zusammennähen der Teile genau einhält, ist der Knochen in kürzester Zeit genäht.


Liebe Grüße Erika.



Mittwoch, 8. Juni 2016

Ich war ein bisschen fleißig!

Immer, wenn ich nicht so recht weiß, was ich beim Nähen anfangen soll, nehme ich mir schon längere Zeit ausgedruckte PP-Vorlagen und versuche meine Box mit kleinen und kleinsten Resten etwas zu reduzieren. Diesmal sind es die Vorlagen von B. Hunter's "Wild and Goosy" Blöckchen. In einem ersten Anfall vor längerer Zeit hatte ich schon 50 Stück davon genäht, nun habe ich etwas mehr als 30 Stück dazu gemacht. 
Renate näht diese Teilchen auch und hat eine sehr schöne Möglichkeit gezeigt, sie mit 9Patches zu kombinieren. Das möchte ich auch machen, wenn ich es schaffe, noch viele zu  nähen. Na ja, gut Ding braucht Weile!