Freitag, 1. August 2014

Kennt ihr PIF?

In diesem Blog habe ich eine Aufruf zu einem PIF (pay it forward) gesehen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nichts davon gehört.
Als ich Barbara danach fragte, was das ist, hat sie mir folgendes geschrieben:

Das geht so: wenn du mitmachst und von mir gerne ein Geschenk bekommen möchtest (etwas Selbstgemachtes), dann "verpflichtest" du dich sozusagen auch wieder anderen drei Personen etwas zu nähen, sticken, stricken etc. die von dir ein Geschenk möchten. Es kann aber sein, dass sich niemand meldet der etwas möchte, so geschehen bei meiner ersten PIF Teilnahme, dann habe ich einfach für ein Hilfswerk etwas genäht, bzw. gestrickt. Es geht eigentlich darum, jemandem eine Freude zu machen, wissend dass dieser "Jemand", nicht einem selbst etwas retourniert sondern anderen drei Personen eine Freude macht. 

Das hat mich sehr interessiert und ich fand die Idee witzig. Also habe ich mich gemeldet. Das war genau vor einem Jahr an meinem Geburtstag. Dann habe ich das PIF im Zuge der hier stattgefundenen Ereignisse total vergessen. Genau ein Jahr später an meinem Geburtstag ist dann ein Päckchen von Barbara angekommen. Sie hat es mir vorher angekündigt, so dass ich nicht total geschockt war, weil wie oben erwähnt "vergessen".
Liebe Barbara, nochmals von hier herzlichen Dank.
Und schaut, was ich bekommen habe: eine ganz tolle Mappe, in der ich alles Mögliche aufbewahren kann. 

Links 4 Fächer mit Klettverschluß

Klarsichttasche mit RV
Jetzt ist es an mir, drei genähte Sachen an drei Leute, die sich bei mir melden, innerhalb eines Jahres zu senden. Also, wer hat Lust? Die ersten drei, die mir einen Kommentar hinterlassen, werden bedacht.

Liebe Grüße Erika




Donnerstag, 31. Juli 2014

Babydecke in himmelblau

Ts, ts, so lange nichts gepostet, ich bin derzeit wohl etwas faul!
Aber jetzt gibt es wieder etwas. Gestern habe ich aus Streifen von einem "Tante Ema"-Stoff mit diesen süßen Fliegenpilzen und anderen blauen Stoffen diesen Babyquilt genäht. 
Rückseite ist ein feiner blau/weiß karierter BW-Stoff, von dem ich noch ein Stück hatte. Die Decke ist 65x75 cm groß und nur in den Streifen und einmal rundherum gequiltet.



Sonntag, 27. Juli 2014

Streifenwoche 30/2014

Schon wieder sind so viele Wochen in diesem Jahr vergangen.
Abendstimmung über dem Wiental
Es herbstelt ein wenig
Museumsdorf Niedersulz
Ich glaub, der ist noch sauer

Durchgang Barnabitengasse 6. Bezirk
Althietzinger Tür zum Garten mit geätzten Scheiben
Trauriges Mahnmal für die Kinder vom Spiegelgrund
am Steinhof, jede Stele steht für ein in der Anstalt
ausgelöschtes junges Leben.

Samstag, 26. Juli 2014

Decke für Olivi

Neuer Hund braucht neue Decke, das ist ganz klar. Obwohl Fibi ja mit ihrem Körbchen und Decke sehr großzügig ist und Olivi daran teilhaben lässt, bekam letztere nun doch ihre eigene Decke, das hatte ich versprochen.
Ich glaube Silvia/entli hat mir vor langer Zeit einmal diese hübschen Quadrate mit Streifen und Karos geschickt, einige hatte ich auch noch zu Hause. Daraus habe ich diese ganz einfache Decke genäht und mit "Schüsselquilting" versehen. Das hat großen Spaß gemacht und ist auch wirklich gut gelungen.
Als Binding habe ich einen sonnengelben Stoff genommen, damit die Decke etwas aufgehellt wird.
Die Rückseite ist ein BW-Stoff aus dem Nachlass meiner Mutter (der wird und wird nicht weniger!), aus dem sie sich einmal ein Kleid genäht hatte.
100x140 cm

Und hier die beiden schwarzen Hunde friedlich vereint im Riesenkörbchen,
da passt die Decke gut hinein.

Donnerstag, 24. Juli 2014

Restetasche

Ich horte ja auch ziemlich kleine Stückchen und in einer meiner Boxen befanden sich verschieden breite Streifen, die exakt 10 cm lang waren. Woher ich die habe weiß ich nicht mehr. Da ich derzeit wieder einmal versuche, meine Stoffberge zu minimieren, wollte ich wenigstens diese Stückchen weg haben und etwas daraus machen.
Irgendwo im Internet habe ich einmal eine Tasche gesehen, die war aus solch kleinen Streifen genäht, die aber offenbar etwas länger als meine waren.
Außerdem dachte ich mir, dass es vielleicht witzig wäre, eine Seite hell/sommerlich und die andere dunkel/winterlich zu nähen, so kann man die Tasche der Jahreszeit anpassen, indem man sie einfach umdreht.
Das Nähen der einzelnen Teile war schon ziemlich zeitaufwändig und bis ich die 8 Teile für beide Seiten auf einen Trägerstoff genäht hatte, vergingen einige Tage. Aber wie man weiß, nähe ich ja unglaublich gerne Streifen zusammen, daher hat mir das nicht so viel ausgemacht. Und zwischendurch habe ich ja, quasi zur Entspannung, eine Menge Marmelade gekocht.
Die einzelnen Teile mit den aufgenähten Streifen waren dann für das Endmaß der Tasche etwas zu schmal, so dass ich dazwischen Streifen einsetzen musste. Nun gibt es also auf einer Seite grün mit Punkten und andersrum violett mit Blümchen.
Ein großes Problem waren dann die Henkel. Ein gemusterter Stoff hätte nicht dazu gepasst, ich habe mehrere probiert. Letztendlich habe ich ein Stück grobes Leinen, das ich mit Tee zu einem Beigeton gefärbt habe, als Henkel genommen. Das Leinen habe ich auf eine Vlieseline-Einlage für Rockbündchen aufgebügelt, das ist sehr praktisch. Die Henkel-Enden habe ich mit Lederstücken befestigt. Auf den Fotos sieht man, dass sie noch nicht genäht sind, das mache ich morgen mit der Hand, da hat meine Maschine diesmal gestreikt.
Ganz glücklich bin ich mit der Henkel-Lösung ja nicht, aber jetzt bleibt es so.
Da die Tasche dann doch eine beachtliche Größe erreicht hat, sieht sie nun ein wenig wie eine Badetasche aus.
Das Futter ist wieder einmal ein alter Kopfkissenbezug vom Flohmarkt und hat auf beiden Seiten Taschen.

Winterseite

Sommerseite
seitlich eingeklappt sieht sie so aus.

Futter mit Seitentasche incl. Handyfach

Dienstag, 22. Juli 2014

Marillenmarmelade

Heute gibt es einmal nichts Genähtes, sondern etwas Gekochtes.
Alle 2 Jahre mache ich Marillenmarmelade (bei mir heißt das immer noch so, EU hin oder her!). Heute gab es auf dem Bauernmarkt wirklich schöne Exemplare der hübschen gelben Früchte. 
Ehrlich gesagt, koche ich nicht sehr gerne Marmelade, erinnert es mich doch an die irrsinnig heißen Sommertage, wenn mein Vater (der ließ sich das nicht nehmen, obwohl er überhaupt nicht kochen konnte) in der Badehose am Herd stand und stundenlang Marmelade rührte, damit sie nicht anbrannte. Meine Mutter und ich waren die Handlanger für die "niederen" Arbeiten. Die Küche dampfte, die Marmelade spritzte und alle waren hektisch. 
Seit es Gelierzucker gibt, ist das alles viel einfacher und daher mache ich die Marmelade damit. Die erste Ladung ist fertig und ich bin recht stolz auf die schöne, helle Farbe. Schmecken tut sie auch gut.
Die Etiketten habe ich bei Marianne gesehen, die sie von hier hat. Man gibt einfach Name, Frucht und Datum ein und druckt die Etiketten in verschiedenen Größen aus, sehr praktisch. Danke für den Tipp.
Übrigens habe ich auch den Tipp von der Etikettenseite übernommen, sie mit Milch anzukleben. Na, da bin ich aber gespannt, ob das hält und vor allem, ob das nicht zu "säuerln" beginnt nach einiger Zeit?
Morgen kommt der zweite Schwung Gläser.


Montag, 21. Juli 2014

Ein weiteres Kissen.....

.....im älplerischen Stil ist aus einer Musterkollektion von rotkarierten Stoffen entstanden.
Hier habe ich mich für meine Begriffe richtig ausgetobt, was Dekoration anbelangt und dem Polstertop ein Herz aus ganz grobem weißem Leinen mit einem kleineren Herzen aus Trachtenstoff verpasst. Das war mir noch zu wenig, daher bekam das große Herz noch eine Umrandung mit Spitze und obenauf ebenfalls ein wenig Spitze und einen Metallknopf in Edelweißform aus meinem großen Fundus an Trachtenknöpfen.
Das ganze habe ich mit Echoquilting in Rot versehen. Die Rückseite ist alte Bauernbettwäsche in rot kariert.
Diesmal musste ich das Innenkissen selber nähen und stopfen, da das Kissen ein ungewöhnliches Maß hat, nämlich 43x33 cm.
Richtig schön kitschig ist es geworden.


Sonntag, 20. Juli 2014

Streifenwoche 29/2014

Die Streifenwoche kommt diesmal etwas verspätet daher wegen gestriger Geburtstagsfeier.
Beim Friedhofsgärtner entdeckt Brautkleider mit Kunstblumen
Geburtstagsroulade mit Blumen geschmückt
Gamsbart
Kunst am Bahndamm

Dekoration im Stoffgeschäft
Chillen auf der Hundewiese
Eine Patchworktasche macht Ferien


Freitag, 18. Juli 2014

Nackenknochen

Für ein mir sehr nahe stehendes Geburtstagskind habe ich einen Nackenknochen genäht. Den Stoff mit den Hunden fand ich so lieb und das helle Grau schmutzt auch nicht gleich.
Ich wundere mich immer wieder, wie viel Füllmaterial in so ein Stück hineingestopft werden kann, bis es die erforderliche Festigkeit hat. Zum Glück sammle ich seit Jahren die seitlichen Abschnitte vom Vlies, die wurden alle hier verwendet. In meinen PW-Anfängen habe ich das alles weggeworfen!

Donnerstag, 17. Juli 2014

Hier geht es endlich wieder weiter mit Nähen

Ein neues Kissen, ein wenig trachtig ist in den letzten Tagen entstanden. In einem öst. Forum hatte jemand Stoffe abzugeben und was hab ich gemacht? Ich hab mich gemeldet und sie bekommen. Da sind sehr viele dieser Musterkollektions-Stückchen dabei. Die mag ich besonders gerne. 
Diese kamen in einem schönen pudrigen Rosa daher. Ich habe sie ganz "wonky" zusammengefügt und zwei Herzen aus einem alten Bettwäsche-Bezug appliziert. Rückseite ist dieselbe Bettwäsche. Schaut doch wirklich ein wenig trachtig aus, nicht?
Unlängst habe ich festgestellt, dass auch in Wien in einer H+M Filiale Sachen aus der Home-Kollektion verkauft werden. Ich habe mich ein wenig umgesehen und ein Kissen-Inlett in länglicher Form gekauft. Ich mache die normalerweise selber, aber diesmal habe ich darauf verzichtet. Es ist schön prall gefüllt und lässt sich gut knautschen und es ist ein Federkissen!
 Auf der Rückseite habe ich wieder einmal einen Bettwäsche-Verschluß mit Herzknöpfchen gemacht.
Das Kissen hat ein Binding aus dem Bettwäschestoff.