Mittwoch, 4. Mai 2016

Eine Decke für Kelly

Ich glaube, ich habe seit ich mit Patchwork begonnen habe, schon mehr Decken für Hunde, als für Menschen genäht. Auch diese ist wieder eine Hundedecke für Kelly, eine Austr. shepherd Mix Hündin. Ihr Frauchen bestellte gedeckte Farben, da kam mir eine Scrap Bag, die ziemlich schief geschnitten war, gerade recht. Weil die Farben ein wenig langweilig waren, habe ich die "Kamine" beim Log Cabin wie es sich gehört, rot gemacht und auch das Binding in rot gewählt. Gequiltet habe ich in der "Schüsseltechnik", diesmal nicht so weit in den Block hinein. Größe 100x140 cm. Die Randblende ist ein schwarz/weißes Karo, man sieht den Stoff auf dem zweiten Bild. Auf dem ersten Bild wirkt sie blau.
Ich bin zufrieden mit meinem Werk und hoffe, Kelly und Frauchen sind das auch.



Dienstag, 3. Mai 2016

Jeans!

Unliebsame Erfahrungen vor vielen Jahren lassen mich äußerst selten zu Jeansstoff greifen. 
Unsere Tochter, die schon vor ziemlich langer Zeit hier ausgezogen ist, hat mir erlaubt, ihre alten Jeans, die bei uns geblieben sind und die ich im Zuge einer Räumaktion wieder gefunden habe, zu entsorgen. Ich habe sie zum Abtransport zur Volkshilfe in eine Tasche gepackt und bereit gestellt.
Immer wieder bin ich daran vorbei gegangen und habe mir gedacht, dass man daraus doch etwas machen könnte, im Internet sind ja so viele Beispiele von Jeans-Verarbeitung zu finden.
Nun ja, es musste so kommen: heute habe die erste Hose aus der Tasche gezogen und einmal ein Hosenbein abgeschnitten. Als "Einstands-Übung" wurden aus besagtem Bein nun zwei Utensilos mit fröhlichem Futter genäht. Beim ersten habe ich kein Bügelvlies genommen, das kommt etwas lappig daher, da der Stoff durch viele Wäschen schon recht weich war. Beim zweiten, dem vorderen, habe ich H 630 aufgebügelt und das gibt einen guten Stand.


Ich fürchte, die Hosen treten nun doch nicht ihren letzten Weg zur Volkshilfe an, sondern werden von mir "verwurschtet".

Montag, 2. Mai 2016

Viele Reste und der Accuquilt......

.....passt das zusammen? Ja, es passt. Nachdem er einige Jahre ziemlich vergessen im Verborgenenen sein Dasein fristete, habe ich ihn dieser Tage wieder heraus geholt. Zwei prall gefüllte Säcke mit hübschen Resten animierten mich dazu, einmal etwas aus Dreiecken zu nähen. Da ich überhaupt sehr ungern zuschneide (Arthrose in den Fingern!!) und Dreiecke schon gar nicht mit dem Rollschneider schneiden mag, überlegte ich, ob man die vielen Reste mit dieser Schneidemaschine angehen könnte. Ich kann nur sagen, das flutscht nur so! Innerhalb kürzester Zeit konnte ich eine erkleckliche Menge an Dreiecken vorweisen. Die hab ich mir alle "erwuzelt" und das ist ganz einfach! Ohne die Hände und Finger viel anzustrengen, schiebt man die Stanze unter die Rolle und dreht ordentlich an der Kurbel. Auf der anderen Seite kommen fein säuberlich ausgestanzte Dreiecke heraus.


Nun bin ich hier angelangt. Die Farben sind so fröhlich und optimistisch.
Die Sache gerät aber jetzt ein bisschen ins Stocken, da man unendlich viele Dreiecke für ein größeres Stück braucht. Ich muss mich auf die Suche nach geeigneten Stoffen machen. Ob mein Stofflager da wohl etwas hergibt? Das Stück ist derzeit 60x60 cm groß.


Samstag, 30. April 2016

Und wieder ein Shopper!

In einem Restepaket von Herzilein fand ich diesen wunderbaren, weichen Stoff mit dem schönen Druck. Das Stück ging sich gerade für eine Tasche aus, ich habe es nur begradigt.
Hier habe ich zum ersten Mal mit Kunstleder gearbeitet, das ich bei Müller um kleinen Preis gefunden habe, denn eigentlich wollte ich es nur einmal ausprobieren.
Es näht sich wie Stoff, allerdings musste ich ein Teflon-Füßchen für die Nähmaschine kaufen, da es am normalen Füßchen klebte.
Die Tasche war schnell fertig, nur mit den Henkeln, die ich unbedingt auch aus Kunstleder machen wollte,bin ich nicht zufrieden, die kann man noch verbessern. Aber es geht, ich bin gestern schon mit der Tasche einkaufen gewesen. Es passt jedenfalls eine Menge rein!



Mittwoch, 27. April 2016

Quillow??

Endlich habe ich einmal einen "Quillow" genäht. Das ist ein Quilt, der in einem Kissen (Pillow) verschwindet, wenn man ihn nicht braucht - daher die Bezeichnung "Quillow". Die Tasche, in der sich der Quilt befindet, wird auf der Rückseite der Decke angenäht und die Decke dann gefaltet in diese Tasche gestülpt. So aufbewahrt, fällt es gar nicht auf, dass das Kissen eigentlich eine Decke ist. Ich finde diese Idee sehr witzig.
In meinem Fall ist das Kissen etwas flach, da die Decke nur 80x100 cm ist. Leider reichte der gepunktete Rückseitenstoff nicht für das Kissen, aber ich denke, das grüne Karo tut es auch.
Ein Besuch in meinem Lieblinsgeschäft Herzilein bescherte mir wieder einmal einen prall gefüllten Sack mit Zuschnitt-Resten von Kinderstoffen, aus denen sich der Quilt locker ausging.




Samstag, 23. April 2016

Filmhundecasting und Blogfaulheit!

So etwas war ja schon lange nicht mehr da! Ich habe seit 14 Tagen keinen Post mehr geschrieben.
Allerdings muss ich sagen, der Wasserrohrbruch hat mich ein wenig durcheinander gebracht und ich habe noch einige Tage nach dem Urlaub mit dem Bügeln der gewaschenen Stoffe verbracht. Daher habe ich auch nichts genäht und hatte ehrlich gesagt auch keine Lust dazu.
Letztes Wochenende habe ich mit Tochter und Zirkushund in München in den Bavaria Filmstudios verbracht. Fibi ist beim Filmhundecasting aufgetreten. 153 Hunde waren angemeldeet, ca. 120 sind gekommen und haben gezeigt, was sie so alles können. 20 sind in die Endrunde gekommen und Fibi war dabei. Sie konnte mit ihren Tricks die Juroren für sich gewinnen und hat letztendlich den zweiten Platz belegt. Der Hauptgewinn war eine Filmrolle in einer Folge der Serie "Sturm der Liebe", das wäre aber nichts für sie gewesen. Wir waren daher ganz froh über den zweiten Platz, der ihr einen Auftritt in einer Filmtiershow einbrachte.
Wir sind alle unheimlich stolz auf sie!




Nun ist die Lust am Nähen wieder gekehrt und ich habe einiges begonnen. Mehr davon in den nächsten Tagen.

Montag, 11. April 2016

Wasserrohrbruch!!!

Ein paar Tage vor unserem Kurzurlaub ertönte beim Einpacken die etwas panische Stimme meines Mannes aus unserem Keller: "Wasserrohrbruch"!!! Und das genau über einem meiner Stoffregale! Obwohl mein Mann sozusagen "vor Ort" war, dauerte es doch ein paar Minuten, bis der Hauptwasserhahn abgedreht war. In dieser kurzen Zeit waren die Stoffe, die dort im Regal lagerten, auf allen Ebenen völlig durchnässt.
Da ich einen dringenden Termin hatte, zerrte ich erst einmal alle Stoffe aus den Regalen und legte sie in einem anderen Kellerraum auf den Boden.
Leider musste ich später feststellen, dass das nicht alle betroffenen Stoffe waren, es waren sicher dreimal so viele. 2 Tage lief die Waschmaschine und ich wusste schon nicht mehr, wo ich alles aufhängen sollte. Zum Glück war das Wetter trocken und ich konnte Teile davon draußen trocknen.
Nun bin ich noch immer beim Bügeln, damit die Stoffe wieder in die Regale eingeordnet werden können.
Verursacht wurde das Schlamassel durch ein gequetschtes Kupferrohr. Dies hat wahrscheinlich vor 30 Jahren ein Installateur vollbracht und nichts gesagt, sondern das Rohr einfach umwickelt, weil es frei im Abstellraum verlief. Nicht auszudenken, wenn der Rohrbruch passiert wäre, wenn wir nicht im Haus gewesen wären. Das hätte in den letzten 30 Jahren öfter der Fall sein können.
Ist noch einmal fast alles gut gegangen. Die Stoffe haben es überlebt!

Samstag, 9. April 2016

Kurzurlaub am Grundlsee

Unser alljährlicher Kurzurlaub im Frühjahr führte uns diesmal an den Grundlsee. Im Internet hatte ich ein originelles Domizil in einer alten Wassermühle gefunden. Es sah wirklich urig und rustikal aus. Die ursprüngliche Mühle war im Jahre 1961 in ein winziges Wohnhaus umgebaut worden und wurde in späteren Jahren noch um ein kleines Bad und Küche erweitert. Leider wurde das alles geschmälert durch die Tatsache, dass es relativ schmutzig war.
Es hat ausgesehen, als ob die Leute, die voher hier waren fluchtartig unter Hinterlassung von Bröseln, Müll und schmutziger Bettwäsche das Haus verlassen haben. Außerdem waren fast alle Geräte im Haus kaputt und es gab für die neue Induktionsplatte kein Kochgeschirr außer einer gußeisernen Pfanne, in der ich auch das Teewasser kochten musste.
So etwas dürfte man eigentlich nicht vermieten, finde ich. Da wir den Vermieter gar nicht gesehen haben, ergab sich auch kein Gespräch über den Zustand des Häuschens. Wir sind jedenfalls um eine Erfahrung reicher!

Das herrliche "Fast"-Sommerwetter und die prachtvolle Landschaft hat uns dann etwas versöhnt.



Freitag, 1. April 2016

Täschchen aus Schlüsselbändern

Es gab wieder einmal einen Auftrag für mich: zwei Täschchen aus Schlüsselbändern sollten es sein. Ich habe festgestellt, die sind recht beliebt. Eine liebe Freundin versorgt mich immer wieder mit Schlüsselbändern, die verschiedene Leute für sie sammeln.
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Dienstag, 29. März 2016

Eine Decke für Fibi

Fibi bekam vom Osterhasen eine neue Hundedecke, da sie seit einiger Zeit nachts auf der Couch logiert und eine dementsprechende Unterlage braucht.
Die Decke habe ich aus schon seit längerer Zeit gesammelten Probeblöcken und Resten genäht. Die Rückseite ist ein Stoff aus dem unerschöpflichen Stofferbe meiner Mutter. 



Und Fibi gefällt sie sichtlich auch: